Claude Opus 5.5 ist seit dem 22. September 2026 verfügbar. In der API kostet es 4 USD je Million Eingabe- und 20 USD je Million Ausgabe-Token, 20 Prozent weniger als Opus 5. Die beworbenen 40 Prozent Ersparnis stammen aus Anthropics Tests mit typischen Aufgaben. Für deinen Wechsel zählen die Kosten und die Qualität deiner eigenen Ergebnisse.
Originalgrafik aus dem offiziellen X-Thread vom 22.09.2026. Die Cache-Schreibpreise gelten laut API-Dokumentation für fünf Minuten; eine Stunde kostet bei Opus 5.5 8 USD je Million Token.Originalgrafik: Anthropic / @claudeai · Originalpost auf X ↗Bild in voller Größe öffnen ↗
Anthropic hat Opus 5.5 im offiziellen Claude-Account auf X vorgestellt. Die API berechnet 4 USD je Million Eingabe-Token und 20 USD je Million Ausgabe-Token. Token sind die Textbausteine, mit denen das Modell arbeitet. Gegenüber Opus 5 sinken beide Preise um 20 Prozent. Das erneute Lesen zwischengespeicherter Inhalte kostet 0,20 statt 0,50 USD je Million Token – 60 Prozent weniger.
Die beworbenen 40 Prozent beziehen zusätzlich einen geringeren Tokenverbrauch pro Aufgabe in Anthropics Tests ein. Ein einfaches Rechenbeispiel ohne Cache, Zusatzwerkzeuge oder Aufpreise: 100.000 Eingabe- und 20.000 Ausgabe-Token kosten 0,80 statt 1,00 USD. Erst wenn weniger Arbeitsschritte oder Token nötig sind, verändert sich diese Rechnung weiter.
Diese Beträge sind nutzungsabhängige API-Preise in US-Dollar. Ein Claude-Abo wird dadurch nicht automatisch billiger. Auch der optionale Fast-Modus hat eigene Preise: 8 USD für Eingabe und 40 USD für Ausgabe je Million Token. Cloud-Anbieter und regionale Einstellungen können abweichen.
Vom Hersteller veröffentlichte Ergebnisse, kein eigener Vergleichstest. Die vollständige Grafik enthält Rechenstufen, Messunsicherheit und Angaben zu Ersatzmodellen. Auf dem Handy lässt sie sich in voller Größe öffnen.Originalgrafik: Anthropic / @claudeai · Originalpost auf X ↗Bild in voller Größe öffnen ↗
Bei Terminal-Bench 4.0, einem Test für mehrstufige Aufgaben am Computer-Terminal, nennt Anthropic 66,4 Prozent für Opus 5.5 und 52,3 Prozent für Opus 5. Der Abstand beträgt 14,1 Prozentpunkte. Bei CursorBench 4.0 stehen 57,8 gegen 46,6 Prozent. Das sind Hinweise auf bessere Coding-Leistung unter den jeweiligen Testbedingungen.
Die Fußnoten sind entscheidend: Opus 5.5 läuft meist mit maximalem Rechenaufwand, bei Terminal-Bench mit xhigh. Die Standardeinstellung ist dagegen medium. Außerdem kamen bei bestimmten Sicherheitseingriffen ältere Claude-Modelle zum Einsatz. Für Terminal-Bench nennt Anthropic bei Opus 5.5 einen Standardfehler von ±2,6 Prozentpunkten.
Eine allgemeine Siegerliste folgt daraus nicht. Bei AutomationBench liegt GPT-6 Astra in derselben Tabelle vorn. Anthropic warnt selbst davor, kleine Benchmark-Abstände mit entsprechend großen Vorteilen im Alltag gleichzusetzen. Ob deutsche Texte verständlicher werden oder eine Recherche weniger Nacharbeit braucht, musst du gesondert prüfen.
Für Pro, Max, Team und seat-basierte Enterprise-Tarife kündigt Anthropic höhere Fünf-Stunden-Limits an. Abonnenten erhalten außerdem einen Limit-Reset, den sie für später aufheben können. Anthropic nennt keine einheitliche Erhöhung pro Konto; prüfe dein verfügbares Kontingent deshalb direkt in den Nutzungseinstellungen.
In der API heißt das Modell claude-opus-5-5. Die Dokumentation nennt eine Million Token Kontext und bis zu 128.000 Token reguläre Ausgabe. Sie listet auch Amazon Bedrock, Google Cloud und Microsoft Foundry. Ein großes Kontextfenster beschreibt die aufnehmbare Menge, nicht die Garantie, jedes Detail richtig wiederzugeben.
Wer eigene Software über die Messages API betreibt, sollte die Migrationshinweise lesen: Adaptive Thinking lässt sich nicht mehr abschalten, und erzwungene Werkzeugaufrufe werden abgewiesen. Auch Gesprächsverläufe, Computersteuerung und die Anzeige von Fortschrittsmeldungen können Anpassungen brauchen. Diese Änderungen betreffen die Integration; im normalen Claude-Chat musst du dafür keinen Code bearbeiten.
Nimm drei Aufgaben aus deinem Alltag: einen eigenen Text überarbeiten, ein vertrautes Dokument zusammenfassen und einen bekannten Fehler erklären. Verwende für beide Modelle dieselben Unterlagen und Anforderungen. Notiere Fehler, notwendige Korrekturen und die Zeit bis zu einem brauchbaren Ergebnis; bei API-Nutzung zusätzlich die tatsächlich abgerechneten Kosten und die Rechenstufe.
Für häufige, umfangreiche Aufgaben macht der niedrigere Preis einen Vergleich interessant. Wenn du nur gelegentlich kurze Texte schreibst, ist zuerst die gesparte Nacharbeit entscheidend. Wir haben Opus 5.5 für diesen Beitrag noch nicht selbst getestet. Die Einordnung beruht auf den Originalquellen; dieser kleine Vergleich ist dein nächster Schritt.
Laut Anthropics Preisseite (gelesen am 29.09.2026) kostet Opus 5.5 4 USD je Million Eingabe- und 20 USD je Million Ausgabe-Token. Cache-Lesen kostet 0,20 USD, Cache-Schreiben 5 USD für fünf Minuten oder 8 USD für eine Stunde. Über die Batch API gibt es 50 Prozent Rabatt, also 2 und 10 USD. Der schnellere Fast-Modus kostet 8 und 40 USD.
Kann man das Thinking bei Opus 5.5 abschalten?+
Nein. Adaptive Thinking ist laut Anthropics Dokumentation bei Opus 5.5 immer aktiv; Anfragen mit deaktiviertem Thinking oder festem Thinking-Budget werden abgewiesen. Wie gründlich das Modell nachdenkt, steuerst du nur über den effort-Parameter, Standard ist medium. Thinking-Token werden als Ausgabe-Token abgerechnet.
Wie groß ist das Kontextfenster von Opus 5.5?+
Die Modelldokumentation nennt eine Million Token Kontext und bis zu 128.000 Token Ausgabe pro Anfrage. Über die Batch API sind mit einem Beta-Header bis zu 300.000 Ausgabe-Token möglich. Opus 5.5 verarbeitet Text und Bilder und antwortet mit Text; als Wissensstand gibt Anthropic Juni 2026 an.
Dein nächster Schritt
DieToolshinterderNachricht
Vergleiche Funktionsumfang, Kosten und Grenzen anhand deiner eigenen Aufgabe. Die Profile erklären auch kostenlose Alternativen.
Monatspreis, Jahreszahlung, Credits und Zusatzpakete erklärt – mit echten Beispielen von Claude, Descript, ElevenLabs und DeepL und einem Rechner für deine Kosten.
Ein einfacher Schreibablauf mit KI: Fakten vorbereiten, einen Entwurf verbessern und den eigenen Ton bewahren. Inklusive kopierbarer Beispielanweisung.
Quellen&Aktualität
Tarife und Funktionen können sich ändern. Hier siehst du, auf welche Originalquellen sich die Angaben stützen und wann wir sie geprüft haben.
Anthropic: Introducing Claude Opus 5.5 ↗ (öffnet einen neuen Tab)Release vom 22.09.2026; Benchmark-Werte, deren Testbedingungen und Grenzen; offizielle Titelgrafik. Höhere Fünf-Stunden-Limits für Pro, Max, Team und seat-basierte Enterprise-Tarife sowie ein speicherbarer Limit-Reset (gelesen am 25. September 2026). Herstellerergebnisse, kein eigener Produkttest.Geprüft am 29. September 2026
Anthropic: Opus 5.5 – Modell, Kontext und Verfügbarkeit ↗ (öffnet einen neuen Tab)API-Modellname claude-opus-5-5, eine Million Token Kontext, 128.000 Token maximale reguläre Ausgabe, medium als Standard-Rechenstufe, dauerhaft aktives Adaptive Thinking, bis zu 300.000 Token Ausgabe über die Batch API (Beta) und unterstützte Cloud-Plattformen.Geprüft am 29. September 2026
Anthropic: API-Preise und Cache-Bedingungen ↗ (öffnet einen neuen Tab)USD pro Million Token: Eingabe 4, Ausgabe 20, Cache-Lesen 0,20; Cache-Schreiben 5 für fünf Minuten oder 8 für eine Stunde. Fast-Modus 8/40 (Research Preview, nur direkte Claude API). Batch API mit 50 Prozent Rabatt auf Ein- und Ausgabe. Cloud- und Regionalbedingungen separat prüfen.Geprüft am 29. September 2026
Anthropic: Migration der Messages API auf Opus 5.5 ↗ (öffnet einen neuen Tab)Adaptive Thinking lässt sich nicht deaktivieren; erzwungene Tool-Aufrufe werden abgewiesen. Änderungen an Thinking-Blöcken, Computer Use und Fortschrittsmeldungen erfordern je nach Integration Anpassungen.Geprüft am 29. September 2026
Diese Seite beruht auf redaktioneller Recherche mit KI-Unterstützung. Die vorgeschlagenen Aufgaben sind Hilfen für deinen eigenen Vergleich; wir weisen sie nicht als selbst durchgeführte Produkttests aus. So arbeiten wir · Fehler melden